Rückstände vieler Medikamente, Kosmetika und Drogen sind nach Angaben eines Experten in deutschen Flüssen zu finden. Ein sehr kleiner Bruchteil davon gelange auch ins Grundwasser und ins Trinkwasser, sagte der Referatsleiter Gewässerchemie bei der Bundesanstalt für Gewässerkunde in Koblenz. Östrogene aus der Antibabypille könnten zu einer Verweiblichung von männlichen Fischen führen. Das Antirheumatikum Diclofenac verändere Nieren und Kiemen der Regenbogenforelle, ergänzte der promovierte Fachmann. Bei den meisten anderen Stoffen seien Auswirkungen auf Flora und Fauna bislang nicht nachgewiesen, jedoch großteils auch nicht untersucht worden.
Verfasst von: tronheimer | Oktober 27, 2007
Rückstände von Medikamente und Kosmetika belasten die Umwelt
Veröffentlicht in Umweltschutz | Schlagworte: Antibabypille, Fauna, Fische, Flora, Kosmetika, Medikamente, Umwelt, Umweltschutz