Anhörung wegen Indianer-Ländereien

Posted: April 19, 2010 in Welt
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In Lima studiert der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte heute die Anklage gegen Paraguay von seiten der Indigenen der Ethnie Xákmok Kásek. Diese hatten den paraguayischen Staat vor dem Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte wegen der Verletztung der Grundrechte dieser Ethnie, sowie in Bezug auf das Landeigentumsrecht angeklagt. Sie verlangen seit Jahren die Rückerstattung der Ländereien, die angeblich ihren Vorfahren gehörten und die zur Zeit von Viehzüchtern besetzt werden. Der Fall wird von Richtern aus Argentinien, Costa Rica, Jamaica, der Republikanischen Republik, Uruguay und Chile behandelt. Der Führende Richter Diego García-Sayán wird die Anhörung leiten und angeblichen Opfer, Zeugen und beauftragten Fachleute, die den Fall untersucht haben zur Aussage aufrufen. Es handelt sich dabei um eine Oeffentliche Anhörung, bei dem jedermann zugelassen wird. Die Gerichtsverhandlung soll auch über Internet zu sehen sein.

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